ADS
AufmerksamkeitsDefizitSyndrom
oder der neuere Begriff:
ADHS
AufmerksamkeitsDefizit-/HyperaktivitätsSyndrom
(ADD = attention deficit disorder)
Diese Seite möchte
Informationen zum
Störungsbild ADS - ADHS geben und Betroffenen,
Angehörigen,
Lehrern und Therapeuten
praktische Anregungen zur Unterstützung mit Kindern und Jugendlichen mit ADHS
- ADS bieten.
Das Symptom wirkt sich oft auch auf die Schulleistungen und auf die nachmittäglichen Hausaufgaben
aus. Auch hier sollen einige Tipps helfen, z.B. das Lernen in Hängematten.
Ein heilpädagogisches Förderkonzept zur Behandlung von Rechenschwäche finden
Sie auf der Seite
www.matheschwaeche.de, sowie die Info CD "Lernen in der Hängematte". Wer dann noch tiefer in die Materie einsteigen
will, erhält auch noch umfangreiche Literaturvorschläge.
ADHS bzw. ADS, so wird eine ,schon im Kindesalter
beginnende, psychische Störung genannt. Symptome
sind
Aufmerksamkeitsschwäche,
impulsives Verhalten und manchmal auch
Hyperaktivität.
Nicht jedes unaufmerksame, zappelige, Kind
ist hyperaktiv bzw. hat ADHS! Vielleicht ist es eben nur sehr verspielt, lebendig, lebhaft und
reizoffen. Auch kann das Verhalten ganz andere, vielfältige Ursachen
haben. Daher ist eine genaue ärztliche Abklärung notwendig. Die Kennzeichen
und Symptome von ADHS - ADS (AufmerksamkeitsDefizitSyndrom) sind von der WHO in der ICD-10 erfasst und in der DSM-IV beschrieben.
Schon in der Kinderliteratur werden einige
typische Beispiele charakterisiert. Das älteste Unikum ist der Struwwelpeter
vor 150 Jahren. Aber auch der liebenswerte Michel aus Lönneberga
zeigt gewisse Übereinstimmungen.
Wenn
einige Bedingungen beachtet werden und sie
die richtige Unterstützung erhalten, kommen viele ADHS
Betroffene damit ganz gut zurecht.
Charakteristisch sind auch viele
positive Eigenschaften, und mit ihrer
"Persönlichkeitsvariante" bringen sie "Farbe in das Leben." Vielfach sind die Probleme auch hausgemacht durch die
Reizüberflutung und Beliebigkeit der
modernen Gesellschaft. Hier muss sich nicht nur das Kind ändern!
Eine
gute Broschüre zum Thema Hyperaktivität hat die Schulpsychologie Detmold
herausgebracht, Sie können sie sich hier
herunterladen.
Bei gravierendem ADHS / ADS und / oder bei ungünstigen äußeren Bedingungen
und Umgangsweisen können sich die
Probleme allerdings auch extrem hochschaukeln. Dann gesellen sich manchmal auch noch
weitere Verhaltensstörungen oder Erkrankungen (Komorbiditäten) dazu. Hier
ist dringender Handlungsbedarf, damit die Weichen in die Zukunft nicht
falsch gestellt werden!
Manchmal verringern sich die Probleme
beim Älterwerden. Aber nicht immer wächst es sich aus. Viele Menschen
erkennen auch im Erwachsenenalter erst, was ihnen in der Kindheit das Leben
erschwert hat. Infos
für Erwachsene mit ADHS sind (demnächst) auf der Seite www.erwachsene.adhs zu
finden.
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